Nach der Rekordzeit beim Pikes Peak Bergrennen 2018 will VW es wissen und mit seinem Elektrorenner VW ID. R auch den Nürburgring angehen. Im Sommer soll es soweit sein, dann soll die Bestmarke fallen. Erste Testfahrten wurden jedoch bereits jetzt unternommen – der Franzose Romain Dumas saß abwechselnd am Steuer gleich zweier ID.-R-Varianten. Wie die Testläufe des E-Renners aussahen, erlebt ihr im Video.

Sie waren der Anfang der letzten Vorbereitungsphase für den 500-kW-Flitzer, bevor es im Sommer ernst wird mit dem Rekordversuch. Der bisherige Rundenrekord für Elektrofahrzeuge auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife soll fallen. Doch die Einzigartigkeiten der Strecke stellt Team, Technik und Fahrer vor Herausforderungen.

So betont Direktor Volkswagen Motorsport Sven Smeets:

„Auf Basis der umfangreichen Computer-Simulationen vorab haben wir mit diesem Test daran gearbeitet, den ID. R vor allem in Sachen Fahrwerk auf diese Rennstrecke abzustimmen.“ Romain Dumas, 4-facher Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Ring, offenbart die Eigenheiten, die sich an einen Fahrer richten, der auf der Nordschleife Rekorde erzielen will – und wie der Wagen darauf abgestimmt wird:

„Die Kurvengeschwindigkeiten sind im ID. R viel höher, als ich es aus GT-Sportwagen gewohnt bin. Die Nürburgring-Nordschleife hat mehr und größere Bodenwellen als die Rennstrecken, auf denen wir bisher getestet haben. Wir haben uns deswegen darauf konzentriert, die Einstellungen von Stoßdämpfern und Bodenfreiheit an die einzigartige Streckencharakteristik anzupassen.“

Stemmt Dumas auch diesen Rekord?

Es war Dumas, der 2018 beim Bergrennen am Pikes Peak mit dem ID. R eine neue Rekordzeit von 7:57,148 Minuten aufgestellt hatte und beim südenglischen „Festival of Speed“ in Goodwood die 1,86 Kilometer in nur 43,86 Sekunden nahm. Man darf gespannt sein, wie er und das Elektrobiest sich in der Grünen Hölle bewähren.

Quelle: heise.de