Von Softwarefehler betroffen: Rückruf von mehr als 61.000 Pkw bei BMW – Bei Autos aus dem Hause BMW, welche aus den Baujahren 2016 bis 2022 stammen, könnte es zu Motorausfällen durch fehlerhafte Softwareupdates kommen. In Deutschland sind über 12.000 Fahrzeuge davon betroffen – das Unternehmen muss nun viele Fahrzeuge weltweit zurückrufen: Mehr als 61.000 Autos benötigen eine Wartung der Software.

Betroffen seien die Modelle X3, X4 und 5 aus den Produktionsjahren 2016 bis 2022. Dies geht aus Angaben des Internetportals des Kraftfahrt-Bundesamts hervor. Weltweit beläuft sich die genaue Anzahl der betroffenen Automobile auf 61.714, auf Deutschland entfallen davon 12.721.

Fahrzeuge müssen in die Werkstatt

Die fehlerhafte Softwareaktualisierung könne zum Drehmomentverlust und Motorausfall führen. Bisher gebe es laut den Angaben mit Stand vom 24. Mai keine Sachschäden, auch sei niemand verletzt worden. Am Donnerstag sagte ein Sprecher von BMW, dass betroffene Kunden eine Nachricht erhalten würden, ihr Auto in eine Werkstatt zu bringen. Die Software werde dann neu installiert.

Der letzte Rückruf bei BMW war im April erfolgt – seinerzeit hatte das Unternehmen verschiedene BMW- und Mini-Modelle aus dem Baujahr 2022 genannt. Bei diesen war möglicherweise ein mangelhafter Gurtstraffer verbaut gewesen, wie ein Artikel von „Spiegel online“ erwähnt. Dieser Gurtstraffer sollte ausgetauscht werden. Seinerzeit waren laut BMW-Angaben mehr als 5600 Fahrzeuge in Deutschland betroffen.