VW erhöht die Neuwagen-Preise – Viele Wertstoffketten weltweit leiden unter einer momentanen Knappheit an Computerbauteilen und elektronischen Komponenten. Der Autogigant Volkswagen gibt die aus unter anderem diesem Grund angestiegenen Rohstoffpreise nun an Käufer weiter: VW-Kunden dürfen um bis zu zwei Prozent mehr für Neuwagen berappen. Dabei hatte man die Preise im Frühjahr erst angezogen.

Dies geht aus einem Bericht der „Automobilwoche“ hervor. Das Fachblatt beruft sich auf Mitteilungen des Autokonzerns an seine Händler. So heißt es in der „Automobilwoche“: „Bei der Kernmarke VW Pkw legen die Preise um durchschnittlich 1,8 Prozent zu, mit durchschnittlich 1,5 Prozent ist der Zuschlag bei Seat und Cupra etwas geringer, dabei sind Hybridmodelle allerdings überproportional von der Preiserhöhung betroffen. Auch bei anderen Konzernmarken wie Audi ist eine Preiserhöhung geplant.“

Konkretes Preisbeispiel:

Dies bedeutet etwa für einen Käufer eines VW Golf, dass die Grundversion des Kompakten 400 Euro im Preis zulegt. Teurere Varianten verzeichnen demnach einen entsprechend höheren Preisanstieg. Insbesondere bei Hybriden soll der Zuschlag „deutlich höher ausfallen“, wie es „Focus Online“ formuliert. Wegen Kaufprämien und steuerlichen Vorteilen werden diese Fahrzeuge gerade gegenüber konventionellen Motoren bevorzugt.

Zuletzt hatte der Konzern seine Preise für Pkw im März angezogen, wie „Automobilwoche“ bestätigte: „Im Frühjahr legten die Preise bei Volkswagen Pkw um durchschnittlich 1,5 Prozent zu. Volkswagen Nutzfahrzeuge legte Anfang Juli in der gleichen Größenordnung nach.“ Es wird zudem mit Preiserhöhungen anderer Fahrzeughersteller gerechnet.

Quelle: focus.de