Volkicar heißt der Kraftzwerg, weil er das persönliche Lieblingsprojekt von Volkan Isic ist, einem der bekanntesten türkischen Rallye Fahrer. Um 2008 herum designte der gemeinsam mit seinem Team einen spezialisierten Rennwagen für urbane Umgebungen mit wenig Freiraum und kleine Strecken, der zugleich den Anforderungen genügen musste, auch Menschen mit kleiner Barschaft an den Rennsport heranzuführen.

Quasi ein Äquivalent der Formel V von Volkswagen aus den 60er Jahren, bei der Rennwagen aus Käfer-Teilen gebaut wurden. Der Volkicar entspricht den Regularien der FIA und seine Rennserie ist als V1 Challenge bekannt. Jeder Volkicar verfügt über einen Hinterachsantrieb in einem Chassis aus Glasfiber-Rohren. Der vorne verbaute Motor ist ein Yamaha- Inline-Vierzylinder mit 1251 Ccm Hubraum und zwei oben liegenden Nockenwellen.

Kleines Driftwunder für Fahrspaß

Der Motor baut generell wohl auf ein Viervergaser-Einlass-System – ein sequenzielles Fünfganggetriebe mit elektrischem Rückwärtsgang überträgt die Kraft auf die Hinterreifen. In seiner Kraft könnte der Motor laut „Jalopnik“ in etwa dem Basisantrieb aus dem Motorrad Yamaha XJR1300 entsprechen und würde dann um die 115 PS liefern. Durch die kleine Bauform ist der Wagen ungemein manövrierfähig und liebt spontane Drifts. Das beweist auch das Video.

Da weder wir noch die Leute beim Automagazin „Jalopnik“ türkisch sprechen, wissen wir nicht, ob alle Fahrzeuge in dieser standardisierten Bauform angedüst kommen, oder ob unterschiedliche Teams auf verschiedene Varianten bei Motor und internen Mechaniken setzen. Möglicherweise kann ein türkischer Rennsportfan unter den Lesern bei weiteren Details Abhilfe schaffen? 

Jedenfalls ist der Volkicar ein faszinierender kleiner Flitzer, den wir euch nicht vorenthalten wollten.

Quelle: jalopnik.com