Das folgende Video wirft die Frage auf, ob ein Burnout auf deutschen Straßen verboten ist. Tatsächlich kann man dabei von Seiten der Behörden aufgrund § 30 der StVO belangt werden, die da unter anderem besagt: (1) Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten.

Auch relevant in dieser Hinsicht ist § 32, Absatz 1: Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann.

Die dafür fälligen Verwarnungsgelder sind nicht sonderlich hoch angesetzt, je nach Tatbestand – wenn man zum Beispiel noch einen Drift nachschiebt – und nicht zuletzt auch juristischem Geschick greift aber gegebenenfalls noch § 29, der die übermäßige Straßenbenutzung regelt, sowie im schlimmsten Fall § 315b, der sich auf gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr bezieht.

Aber wie man es auch dreht und wendet, ist von derlei Sperenzchen im öffentlichen Straßenverkehr schlicht und ergreifend abzusehen. Erst Recht, wenn direkt um die nächste Straßenecke eine Streife der Polizei mitbekommen hat, wie man an einer Ampel prahlerisch die Reifen hat ordentlich quietschen und qualmen lassen. Ansonsten ergeht es einem nämlich wie dem Fahrer des Chryslers im folgenden Video der Gattung „Dumm gelaufen“.