Wir schreiben in unseren Texten des Öfteren vom Beast Mode, immer wenn wir von der schieren Power, Wut oder Geschwindigkeit einer Person oder Sache überzeugt sind. Wenn uns der Anblick von satter, reiner Leistung einfach nur „flasht“, wie man neudeutsch so schön sagt. Das ist bei diesem Video der Fall – dieser Wagen ist so dermaßen in Fahrt, dass er sich sogar seinen eigenen Vorderreifen „zerbeastet“.

Bei diesem Biest handelt es sich nach Meinung des Autors um einen unterschätzten Klassiker unter den deutschen Automobilen, den Golf 3, hier in einer speziellen VR6-Version. Der wurde in Nordirland mächtig über seine Serienspezifikationen hinaus aufgebretzelt. Damit bringt es der VR6 auf potente 539 Pferde, die sein Chassis mit einer Spitzengeschwindigkeit von sagenhaften 358 Sachen auf die Straße wuppen würden. Oder besser: auf den Prüfstand. Denn auf dem Dynamometer entwickelt der Monster-Golf genau diese Spitzengeschwindigkeit, als es ihm spektakulär den rechten Vorderreifen wegfräst.

Die Tuning-Experten stellten wohl erst im Nachhinein fest (oder es war ihnen schlichtweg egal), dass die Bereifung lediglich für eine Höchstgeschwindigkeit von 270 ausgelegt war. Uns kann es am Ende egal sein, denn außer einem kaputten Reifen ist niemandem Schaden entstanden – dafür sind die Bilder umso spektakulärer und erreichen, was die Macher eh zeigen wollten: Dass sie einen Golf 3 in ein solches Kraftpaket verwandeln konnten. Beast Mode Achievement? Freigeschaltet.