Brummifahrer – ein Knochenjob, ebenso hart wie undankbar. Die meisten Leute sollten heutzutage wissen, wie schädlich für die Gesundheit das lange Sitzen ist, davon können viele LKW-Fahrer sicher ein Liedchen singen. Kommt dann noch die nervliche Belastung des Berufs hinzu, der Termindruck, die wartenden Kunden, kann man sich auch als Laie ein gutes Bild machen. Dann wären da noch die anderen Verkehrsteilnehmer, die einem den letzten Nerv rauben. So wie diese Leuchte von einem Audi-Fahrer.

Es ist eine dieser typischen Autobahnszenen, bei denen man sich immer wieder nur bewundernd zeigen kann ob der Langmut, die viele LKW-Fahrer tagtäglich an den Tag legen müssen. Wenn man sieht, wie in diesem ebenso traurigen wie klassischen Dashcam-Ballett das alte „Ich lass dich nicht vorbei und bremse dich aus“-Spiel gespielt wird, bekommt man ein Gefühl dafür, was es bedeutet, Brummifahrer zu sein. Weder vom Hupen noch von Überholmanövern seitens des LKW lässt sich der … „feine Herr“ (oder die Dame?) … in dem silbernen Audi beeindrucken.

Provokant tritt dieses Glanzlicht unter den verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern immer nur dann auf das Gas, wenn der Laster auf die Idee kommt, sich endlich von diesem Pickel am Allerwertesten des Verkehrsgeschehens zu befreien. Man kann – auch ohne die Sprache des Truckers zu kennen – die Frustration und Wut quasi aus den Boxen triefen hören. Dieser Audi-Fahrer ist wirklich ein sicherer Kandidat für unsere inoffizielle Rubrik: „Arschloch des Tages“ – ganz gleich, was vorher zwischen ihm und dem LKW-Fahrer vorgefallen sein mag. Nichts entschuldigt solch ein gefährliches Verhalten auf der Straße!