Jeder, der auch nur einen Hauch Motoraffinität verspürt, hat garantiert schon mal von der legendären „Suzuki Hayabusa“ gehört. Immerhin handelt es sich dabei um das erste Serienmotorrad der Welt, mit dem die 300-km/h-Marke geknackt wurde. Bis heute hat es kaum ein anderes Motorrad geschafft die Rekordwerte von 1999 zu überbieten: Von 0 auf 100 km/h in gerade mal 2,7 Sekunden. Zwar wurden die Modelle ab Baujahr 2001 im Zuge einer freiwilligen Selbstbeschränkung auf 298 km/h begrenzt, doch das hat der Legende „Hayabusa“ keinen Abbruch getan.

„Hayabusa“ bedeutet aus dem Japanischen übersetzt „Wanderfalke“. Passend, wenn man bedenkt, dass der Piepmatz als einer der schnellsten Greifvögel der Welt gilt, und die „Hayabusa“ sich aufgrund des überraschend hohen Fahrkomforts ideal für lange Autobahnreisen eignet. Wobei „lange“ angesichts der schieren Geschwindigkeit dieses motorisierten Pfeils natürlich ein subjektiver Begriff ist.

Nun hat sich der Herr, den wir im folgenden Video sehen werden, die Frage gestellt, ob sich die Power eines „Hayabusa“-Motors nicht auch auf vier Reifen übertragen lässt. Soll ja schließlich Menschen geben, die sich davor scheuen, bei hohem Tempo nur auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Und was böte sich für ein derartiges Experiment besser an, als ein automobiles Leichtgewicht in Form eines modifizierten Minis?!

An dieser Stelle sei bereits so viel verraten: Es funktioniert! Und das sogar verdammt gut. Oder wie der Chef es so treffend auf den Punkt brachte: „Hayabusa ist Killer!“