Der Dodge Challenger SRT Demon trägt seinen Namen nicht zu Unrecht – mit einer turbogeladenen 6,2 l V8-Maschine, die bis zu 851 Pferdestärken in den Asphalt stemmt und einem Drehmoment von 1042 Newtonmeter ist das Muscle Car ein wahrer Dämon. Trotz des monströsen Leistungsprofils ist der Bolide kein Supercar – unter anderem, weil er mit zwei Tonnen zu schwer, zu wuchtig und zudem zu günstig ist. Ob er sich gegen einen Aventador bewährt?

Immerhin bringt es der 84.000 Dollar günstige Demon in irrsinnigen 2,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und die berühmte Viertelmeile schafft der Teufel auf Rädern in 9,65 Sekunden – bei einer Abschnitts-Endgeschwindigkeit von 225 km/h. Damit ist er das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt. Grund genug für die Jungs von „Top Gear“, sich mal etwas näher mit diesem Drag-Monstrum auseinanderzusetzen.

Moderator Matt LeBlanc: Ein „dicker, gemütlicher Kreuzer“

Am Ende des Tages sei der Wagen „eben nur ein Dodge“, wenn auch sehr flott. Doch eine derart gewaltige Beschleunigung will einfach an einem anderen Wagen erprobt werden – LeBlanc kommt in Sachen Drag Race aus den Lobeshymnen für den Demon gar nicht mehr heraus. Also muss ein passender Gegner her, der dem Challenger Demon beschleunigungstechnisch zumindest die Stirn bieten kann.

Die Wahl fällt auf den Lamborghini Aventador – viermal so teuer wie der Dodge Challenger Demon, weitaus leichter und ähnlich leistungsstark. Doch angesichts der Tatsache, dass es Dutzende Videos gibt, in denen der Demon in Sachen Anfahrt italienische Boliden zum Frühstück verspeist, darf man gespannt sein, ob wenigstens der Aventador dem PS-Dämon aus Detroit eine Herausforderung bieten kann.