Wenn man in so einem BMW M3 E46 Cabrio mit geöffnetem Verdeck und bei besten Fahrwetter auf der deutschen Autobahn unterwegs ist, dann fühlt man sich wie ein König der Straße. Schön mit seinem 3,2-Liter-Reihensechszylinder das Bauernvolk hinter sich lassen und milde winken. Blöd nur, wenn der Pöbel aufbegehrt und plötzlich ein VW T3 mit Pauken und Trompeten an einem vorbei donnert. Und dann gleich noch ein zweiter…

Aber zieht da tatsächlich VW in die Schlacht gegen BMW, oder ist da mit Blick auf die verbauten 4.2-V8-Motoren nicht vielleicht doch eher Audi am Start? Das ist vermutlich Auslegungssache. Mal ganz abgesehen davon, dass derart aufgemotzte Karren, wie die T3s im Video, natürlich weit mehr sind als die bloße Summe ihrer Teile.

Unsere drei Monarchen in ihrem rollenden Thron staunen jedenfalls nicht schlecht, als sie gleich zweimal hintereinander vom Jäger zu Gejagten degradiert werden. Allerdings hagelt es aus dem Lager der BMW-Fahrer Kritik. Das Rennen sei aus diversen Gründen nicht repräsentativ für die Leistung des M3, ja gar unfair gewesen. Der Wagen war schließlich vollbesetzt, aufgrund des offenen Daches nicht sonderlich aerodynamisch und der Fahrer kein Könner am Schaltknüppel.

Das mag ja alles sein, wie wir am Ende aber erfahren, war da gar kein V8 am Werk, sondern ein 1.6er-Saugdiesel. Und wenn man gegen den verliert, dann gibt es wahrlich keine Ausreden mehr.