Der beste Freund des Mannes ist nach Maßgabe vieler weder sein Johannes noch der Hund –, sondern der Transportbegleiter auf vier Rädern. Sprich: das Auto. Jahrelang dient es einem gut, doch irgendwann naht die Zeit des Abschieds und es geht auf den Schrottplatz. Traurig, aber unvermeidbar. Doch nicht nur alte Wagen landen irgendwann auf dem letzten Halt ihres Lebens – wusstet ihr, dass auch nagelneue Blechkameraden auf Autofriedhöfen enden?

Falls nicht, so werdet ihr jedenfalls in diesem Video des Kanals „bermuda projekt“ mit dieser Behauptung konfrontiert und auch darüber informiert. Uns jedenfalls als automobilen Laien war nicht bewusst, dass nahezu sämtliche Hersteller weltweit, wenn sie nicht gerade spezialisierte SuperCars oder Maßanfertigungen produzieren, einen Überschuss an Fahrzeugen herstellen. Richtig, nicht verlesen: Es werden angeblich mehr Autos gebaut, als eine Nachfrage besteht.

Kritisch bleiben

In Zeiten immer knapper werdender Ressourcen und Bodenschätze wäre das Wahnsinn: Unzählige Menschen würden alles geben, wenn sie sich ein Automobil leisten könnten – und diese Bilder zeigen angeblich, dass nicht nur Tausende, sondern Zehntausende Fahrzeuge weltweit in regelrechten Totenstädten aus Blech herumstehen und vermodern. Die Definition von blankem Überfluss.

Natürlich nur, insofern alles stimmt, was uns diese Bilder weismachen wollen. Wie alles, was man im Internet sieht, sollte man auch diesen Videobeitrag kritisch bewerten. Sollte allerdings stimmen, was „bermuda projekt“ hier zeigt, wäre das tatsächlich eine gewaltige Schweinerei.