Es gibt wenige Dinge, die sich bei Auto-Veranstaltungen solcher Beliebtheit erfreuen, wie das Drehen von Donuts. Lassen wir Debatten über die Sinnhaftigkeit, vulkanisiertes Gummi gleich pfundweise in den Asphalt einzubrennen, einmal stecken. Schauen wir uns lieber an, was passiert, wenn ein Mustang die Belastung der Kreiselei nicht mehr durchhält, ein Bauteil Feuer fängt – und es schließlich den ganzen Wagen erwischt…

Bevor jetzt einer nölt: Zu Schaden ist dabei niemand gekommen, sonst würden wir die Nummer hier kaum zeigen. Das Video stammt von einem Auto-Festival in Westlake, Texas (USA). Wir sehen einen Mustang GT, der vor einem begeisterten Publikum seine Kreise dreht und dabei gut Gummi lässt. Warum die Meute wie eine Horde Zombies aus „The Walking Dead“ auf einen kreisenden Mehrtonner zu wankt, können wir euch aber auch nicht sagen.

„Ey, wieviel für die Scheinwerfer?“

Jedenfalls ist die Luft voller Rauch und Qualm von dem verbrannten Gummi. So lange, bis sich dunkler Rauch hinzugesellt, der aus dem Auspuff und anderen Teilen des Wagens quillt. Hier und dort tropfen entweder brennende Bremsflüssigkeit oder geschmolzene Komponenten aus dem Unterboden. Einige Zuschauer versuchen, zu retten, was zu retten ist, kippen Wasser aus Flaschen auf die Brandherde.

Andere halten – wie sollte es heutzutage anders sein – mit dem Smartphone auf das Spektakel, statt Hilfe zu leisten. Auch ein Feuerlöscher kommt zum Einsatz. Hilft aber alles nichts, der Brand, der wahrscheinlich im Auspuffsystem seinen Anfang nahm, erreicht den Motorblock. Während der Wagen verkohlt und die Feuerwehr eintrifft, hört man einige der Zuschauer rufen.

Sie fragen etwa, wie viel der geschädigte Fahrer noch für seine Scheinwerfer nehmen will, jetzt, wo der Wagen hinüber sei … Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Quelle: carscoops.com