Der Mann von Welt ist auf jede Situation vorbereitet – er hat ein Haus gebaut, einen Sohn gezeugt und einen Baum gepflanzt. Er trägt stets ein Messer als nützliches Werkzeug bei sich. Sowie ein Feuerzeug, um der Damenwelt – so sie in diesen politisch überkorrekten Zeiten denn noch raucht – Feuer zu geben! Doch was, wenn selbst der weltmännischste Kerl kein Feuer bei sich trägt? Keine Sorge, mit ein paar Hunderttausend Dollar gibt es eine Lösung: Man nimmt einfach den Auspuff seines Supersportwagens!

Ein Hafen bei Dämmerung, wie man aus mediterranen Urlaubsorten oder dem arabischen Raum kennt. Luxusjachten Reihe an Reihe, irgendwo am Horizont Touristenbunker. Doch der Vordergrund ist alles andere als alltäglich: Zwei Supersportwagen vom Typ McLaren 12C stehen dort, die Kamera hält drauf. Die 3,8-Liter-Bestien des roten und des weißen Supercars heulen auf.

Aus den Auspufföffnungen schlägt Feuer und erleuchtet die Nacht. Als wäre diese Zurschaustellung von Motorleistung nicht schon genug Rumgepose, müssen die Besitzer und ihre Freunde noch ein bisschen mehr auf den Putz hauen. Was läge da näher, als sich eine Zigarette an der Hitze zu entzünden, die so ein 625-PS-Biturbo-Motor entwickelt? Eigentlich alles, aber was kostet denn die Welt? Besonders klug: Das Genie, das beinahe Gesicht und Augen in den Auspuff gehalten hätte, bis sich dann doch das Resthirn zu Wort meldet. Wie war das noch mal mit diesem Spruch von zu viel Zeit und zu viel Geld?