Greifen wir mal wieder in die Mottenkiste und kramen eine Redensart heraus, die heute kaum noch jemand verwendet: „Das macht sich wie fast von selbst!“ hieß es gerne, vor allem im Werbefernsehen, wenn etwas kinderleicht von der Hand ging. Was man damals, in den seligen 80ern nicht wusste: Heute machen sich manche Dinge wirklich von selbst. Autos und Lkw zum Beispiel, die fahren schon allein.

Zumindest wenn es nach den deutschen Autobauern geht, soll diese Zukunftsmusik bald Realität sein. Doch die deutschen Autobauer sind spät dran. Im Hause Tesla Motors aus Kalifornien hat man diese Technologie bereits nahe an die Vervollkommnung geführt. Wie weit die Technik des selbstfahrenden Fahrzeugs dort bereits gediehen ist, zeigt dieses Video. Wir sitzen mit im Cockpit, wenn ein Testfahrer seine Hände ganz wirklich in den sprichwörtlichen Schoß legt.

Der Rest ist reine Magie – auf einem überdimensionierten GPS-Display sehen wir jede Straße, Kreuzung und etwaige Hindernisse im Umkreis. Darauf wählt der Fahrer auch sein Ziel aus, bestätigt – und der Wagen macht den Rest. Das umfasst nicht nur das sichere Fahren vom Start- zum Zielpunkt, sondern auch das Blinken, das Stehenbleiben bei abbiegendem Gegenverkehr oder das Ausweichen, wenn Hindernisse oder Passanten auftauchen. Es ist wirklich schier unglaublich, was man uns hier präsentiert – beinahe so unglaublich wie die miserable Musikauswahl für dieses Video aus dem Hause Tesla Motors. Andererseits: Schön zu sehen, dass es noch unfähigere Praktikanten zu geben scheint als unseren Karl …