Erinnert ihr euch noch an diesen abgefahrenen Kartentisch im ersten 'X-Men'-Film aus dem Jahr 2000? Bei dem Teil schoben sich dünne Stäbe aus einem nicht näher erläuterten Material je nach Bedarf nach oben oder unten, um aus einer ebenen Fläche ein dreidimensionales Modell erwachsen zu lassen. Im genannten Beispiel diente es in erster Linie der dynamischen Darstellung von New York zwecks einer Einsatzplanung. Ein derartiges Konzept könnte indes aber natürlich auch künstlerischen Zwecken dienen. Könnte, wenn es eine solche Technik denn schon gäbe! Oh Moment … gibt es ja schon.

Zugegeben, was ihr im folgenden Video sehen werdet, ist bei weitem noch nicht so filigran und detailliert wie das Gerät aus dem Film. Im Vergleich gar grob, plump und vor allem unhandlich groß! Dafür ist die kinetische Installation aber echt und auch in dieser Form schon enorm faszinierend.

Technik trifft Kunst

Bei der kinetischen Installation handelt es sich um ein Werk aus dem Hause Easywith, einer Firma, die sich auf interaktive Medien und die Kombination von Technik und Design spezialisiert hat. Im Auftrag der Hyundai-Niederlassung in Goynag erweckten die Experten tausende von Aluminiumstangen zum Leben und stellen damit auf fast schon hypnotische Art und Weise die Prämisse ihrer Firma unter Beweis.

Wir sind auf jeden Fall zutiefst beeindruckt und schon gespannt, wie sich dieses Konzept in Zukunft weiterentwickelt. Wobei das Ziel in Hinblick auf die Einleitung dieses Textes ja wohl klar sein dürfte.

Quelle: Fotos: easywith.com