Das im folgenden Video gezeigte Verfahren ist zwar nicht wirklich neu, aber immer noch so abgefahren, dass wir es euch einfach zeigen müssen. Wen interessiert, wie es genau funktioniert, der lese bitte weiter. Alle anderen geben sich einfach dem 'Wow'-Effekt eines Zaubertricks hin, von dem man nicht weiß, wie der Zauberer ihn bewerkstelligt hat.

Als Laie sehen wir zunächst, wie die Herrschaften im Video ein Verfahren anwenden, bei denen sie eine bedruckte Folie in ein Wasserbad legen, in welches man daraufhin Gegenstände eintaucht, um diese der Folie entsprechend einfärben zu können. Das Ganze nennt sich 'Wassertransferdruck'. Wikipedia sagt dazu: "Ein Dekor wird auf einen speziellen wasserlöslichen Polyvinylalkohol-Film gedruckt. Sofern erforderlich werden die zu beschichtenden Teile grundiert und/oder mit einem Grundfarbton (Basislack) überzogen. Der Druckfilm wird auf der Wasseroberfläche des Tauchbeckens ausgelegt und mit einem Aktivator besprüht. Die Trägersubstanz löst sich auf und gibt das vorher aufgedruckte Dekor in flüssiger Form an die Wasseroberfläche ab. Es bleibt dabei in seiner Form erhalten. Die zu beschichtenden Teile werden durch die schwimmende Farbschicht in das Wasserbad getaucht. Durch den Druck des Wassers wird der Dekorfilm gleichmäßig an die Teile gepresst. Er haftet an ihnen an und erzeugt so das gewünschte Muster."

Auf diese Art und Weise zaubern die Jungs innerhalb kürzester Zeit irre Muster auf Felgen und diverse andere Auto- oder Motorradteile, die ansonsten nur mit deutlich mehr Mühe hätten aufgetragen werden könnten. Das eröffnet natürlich eine ganze Latte an Möglichkeiten. Wir sind auf jeden Fall äußerst angetan und hätten die dazu notwenige Maschinerie wahnsinnig gerne in unserer Werkstatt! Stellt euch doch nur mal vor, was man in Verbindung mit einem 3D-Drucker damit so alles anstellen könnte.

Quelle: wikipedia.org