Hach ja, der gute alte Autoscooter. Mittelpunkt jeder Dorfkirmes, Highlight einer jeden Landjugend. Wer hat nicht schon als Stöpsel oder Teenager dort gestanden, den „coolen Jungs“ dabei zugeschaut, wie sie Mädels mit ihren Fahrkünsten beeindruckt haben – oder war gar selbst einer von ihnen? Wer hat sich nicht immer schon gewundert, was es bedeutet, „Junger Mann zum Mitreisen“ zu sein, nach denen dort ständig gesucht wurde? Autoscooter sind ein absoluter Männertraum, so scheint es. Das findet auch unser verrückter Lieblingserfinder – und hat deswegen einen solchen gehörig aufgebretzelt.

Ihr wisst schon, von wem wir reden. Von dem Mann mit dem leicht missverständlichen Nachnamen, der in seinem Hinterhof/Garten schon so gut wie alles an irren Erfindungen ausgeheckt hat, um seine zahllosen Fans im Internet zu erfreuen: Colin Furze. Diesmal dient ihm eben ein abgewrackter Autoscooter als Grundlage für seine irren Basteleien. Doch in dem vertrauten Chassis steckt mitnichten der surrende Elektromotor, den man erwarten sollte.

Furze hat stattdessen die 600-ccm-Maschine eines Motorrads so gelagert, dass sie vier statt zwei Reifen antreiben kann. Neue Pedale dazu, frischen Lack und frische Decals aufgetragen, fertig ist die ultrakompakte Rennsemmel. Die bringt immerhin 100 britische Bhp, also knapp 130 Ps auf die Teststrecke – und ist damit so schnell, dass Furze sich nicht traut, sie richtig auszufahren. Das überlässt er einem professionellen Testfahrer – und der kitzelt sagenhafte 173 Sachen aus dem Autoscooter …