Sie sind zu einem untrennbaren Bestandteil der amerikanischen Popkultur geworden: Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden beherrschen nicht nur das Actionkino, sondern tauchen in den USA auch mit schöner Regelmäßigkeit in den täglichen Nachrichten auf. Dabei kommen bisweilen nicht nur der rasende Flüchtende, sondern auch Gesetzeshüter und Unbeteiligte zu schaden. Um dem einen Riegel vorzuschieben, hat der Erfinder Leonard Stock eine ebenso einfache wie geniale Idee: den ‘Grappler Police Bumper’. Noch soll zwar kein Revier die Erfindung gekauft haben, doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

„Riegel“ ist dabei ein gutes Stichwort, denn im Kern basiert das Produkt von „Stock Enterprises“ auf simplen physikalischen Eigenschaften. Sieht man das Teil in Aktion, fragt man sich unweigerlich: „Warum ist auf so eine Idee niemand schon viel früher gekommen?“ Im Prinzip handelt es sich beim ‘Grappler’ nämlich um das Äquivalent zu dem unschönen Manöver, Fahrradreifen zu blockieren, indem man eine Stange in die Speichen rammt. Der ‘Grappler‘ ist eine mechanisch ausfahrbare, Y-förmige Gabel, die spezielle elastische Riemen spannt.

Kommt es zu einer Verfolgungsjagd, muss der verfolgende Polizeibeamte das Fluchtfahrzeug weder rammen noch sich davorsetzen, sondern die Gabel „lediglich“ in dessen Heck bugsieren. Die Folge: Die Riemen lösen sich explosionsartig und wickeln sich um das Hinterrad, blockieren es, während das Fluchtfahrzeug jetzt mit dem verfolgenden Polizeiwagen verbunden ist. Die Folge: Es kommt zum Stillstand. Acht Jahre forschte Stock an seinem Prototypen, nachdem er während einer nächtlichen TV-Übertragung den tragischen Ausgang einer Verfolgungsjagd gesehen hatte und die Bilder ihm keine Ruhe ließen. Doch schaut euch die Erfindung selbst in Aktion an.

Quelle: carscoops.com