Verwüstung: Zug rast durch Autotransporter auf Bahnübergang – Sieht man sich die folgenden Bilder an, weiß man als Laie wohl kaum, was man beeindruckender finden soll: Dass dieser Zug mit enormer Geschwindigkeit nahezu ungebremst durch den Auflieger eines Lastwagens rast, der mit Pick-ups beladen ist. Oder die Tatsache, dass bei der Kollision mit dem Autotransporter „nur“ fünf Menschen verletzt wurden – noch dazu leicht. Dem Lastwagenfahrer passierte gar nichts und niemand starb bei dem Unglück.

Am Freitag, den zweiten 20. Oktober 2021 stand der Sattelschlepper mit leerer Kabine auf einem Bahnübergang in Thackerville, Oklahoma (USA). Der Zug hatte Ford Worth in Texas verlassen und war auf dem Weg nach Oklahoma City, als sich das Unglück ereignete. Auf dem Streckenabschnitt hatte die Amtrak-Eisenbahn Reisegeschwindigkeit, als sie mit dem Laster kollidierte.

Dieser war liegengeblieben, nachdem er sich an den Gleisen festgefahren hatte.

Der Fahrer, der mit einem Hund reiste, sprang aus der Kabine und nahm sein Tier dabei mit. Mutmaßlich könnte es sich dabei um die Person handeln, die links im Video mit den Armen winkend auf den Gleisen zu sehen ist und auf- und abspringt. Sekunden danach muss diese Person jedoch von den Gleisen springen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Ungebremst donnert die Lokomotive samt Personenwaggons durch den Autotransporter und schickt Vehikel durch die Luft wie Spielzeug, verwandelt den schweren Auflieger in Kleinholz. Dabei entgleiste die Lokomotive, die wiederum einen Teil der Gleise mit ihren Stahlrädern unter ihrem Gewicht verformte. Später trafen Schulbusse und gecharterte Fahrzeuge von Amtrak am Unfallort ein, um die Passagiere zu evakuieren.

Leichtverletzte Reisende – Brummifahrer unverletzt

Technische Inspekteure konnten später feststellen, dass zumindest der hintere Teil des Zuges noch funktionsfähig war. Die Lokomotive wurde abgekoppelt, die Waggons von der anderen Seite aus an eine Ersatzlok gehängt und die Fahrgäste zurück nach Fort Worth gefahren. Eingetroffene Rettungskräfte hatten zuvor feststellen können, dass der Lkw-Fahrer unverletzt und fünf Menschen an Bord des Personenzuges lediglich leicht verletzt waren.

Zur Überprüfung auf mögliche innere Verletzungen hatte man die Fünf in örtliche Krankenhäuser verbracht und dort festgestellt, dass sie keine schweren Schäden davongetragen hatten.

Quelle: jalopnik.com