Es ist eine klassische Geschichte, die sich jeden Tag auf der Welt wahrscheinlich hundertfach ereignet: Jemand begeht eine kleine oder große Verkehrssünde oder sogar ein richtiges Verbrechen – und geht dann mit seinem Auto stiften. Dann heftet sich die Polizei an die Fersen des Täters bzw. sein Heck – eine Verfolgungsjagd entbrennt. Auto gegen Auto, in der Regel. Nicht so in diesem Video: Hier begeht der Fahrer eines Lamborghini eine Verkehrssünde – Grund genug für einen Fahrradpolizisten, auf seinem Bike hinter dem Supersportwagen her zu heizen…

So ein orangefarbener Lamborghini Huracán ist schon ein ziemlicher Blickfang! Kein Wunder, dass sich an dem Tag, an dem Kameras diesen Vorgang einfingen, jede Menge Köpfe nach dem Supersportwagen umdrehen – selbst in einer Millionen-Metropole wie Tokio fällt so ein Schlitten auf. Doch ein Freibrief für das Übertreten der Straßenverkehrsordnung ist auch solch ein Bolide nicht. Das bekommt der Fahrer deutlich zu spüren, nachdem er falsch abgebogen ist.

Zwar rast das Auto nicht davon und man sieht deutlich, wie der Fahrer des Lamborghini an mehreren Straßen blinkt und sich auch sonst an die Regeln hält und keinesfalls „die Flucht ergreift“. Doch der Fahrradpolizist lässt seinem erwählten Ziel den Übertritt trotzdem nicht durchgehen, sondern macht sich an die Verfolgung – nicht nur mit reiner Muskelkraft, sondern auch mithilfe der Gravitation. Anders ist wohl auch nicht zu erklären, wie man auf einem Fahrrad eine PS-Bestie vom Kaliber eines Huracán schnappen kann…