Roboter, ein Wort ursprünglich aus dem Tschechischem, das man grob mit 'Zwangsarbeit' übersetzen kann. Im Idealfall sollen diese Knaben ohne Murren all das übernehmen, wozu der Mensch sich entweder außerstande sieht oder schlicht zu bequem ist. Zwar sind wir noch weit von elektrisch betriebenen Dienstleistern à la iRobot entfernt, doch immerhin gibt es schon 'Ray', einen Roboter, der uns das Einparken abnimmt.

Nun könnte man witzeln, dass Ray in der Nähe der Frauenparkplätze zu finden ist, doch tatsächlich richtet sich das Angebot an alle Besucher des Düsseldorfer Flughafens. Entwickelt vom bayerischen Unternehmen Serva Transport, verspricht Ray eine Platzersparnis von 40 Prozent in Parkhäusern. Das liegt daran, dass er in der Lage ist, sich auf der Stelle zu drehen, um so, losgelöst vom lästigen Wendekreis, den Raum effektiv zu nutzen.

Wer keine Angst davor hat, seinen Wagen einer Maschine anzuvertrauen, stellt das Fahrzeug ganz einfach auf einem Stellplatz vor dem Parkhaus ab. Ray misst das Gefährt aus und hebt es dann wie ein Gabelstapler leicht an, um eine passende Stelle zu finden. Durch die Anbindung an die Flugdatenbank weiß Ray sogar, wann welcher Autobesitzer landet, und kann das Auto rechtzeitig bereitstellen. Als Roboter ist Ray selbst nachts im Dienst, und optimiert in dieser Zeit den Lagerbestand, indem er quasi Tetris mit Autos spielt.

Nun sind die Autofahrer gefragt: Vertraut ihr einer solchen Technik? Oder manövriert ihr eure Karre lieber selbst durch das Parkhaus?

Quelle: RP