Unendlichkeit im Heck: Tüftler baut faszinierende Licht-Anlage an Skyline – PC-Spieler lieben ihre maßgeschneiderten Gehäuse, in denen fantastische LED- und RGB-Lichtspielereien zum Dauereinsatz kommen und das Innere des Rechners in eine Lightshow verwandeln, auf die so manche Disco aus den 70ern neidisch wäre. Doch nicht nur der Rechenknecht profitiert optisch von so einer Lichtanlage – am Auto zum Einsatz gebracht, kann sie schwer beeindrucken, wie dieser Nissan Skyline zeigt, der einen Blick in die Unendlichkeit gewährt…

Autos wie dieses wurden durch die Ära der ersten „Fast & Furious“-Filme bekannt – damals gehörte es für getunte Privatflitzer zum guten Ton, nicht nur den Wagen selbst, sondern auch den Asphalt davor, dahinter und darunter (!) stilecht zu beleuchten. Die LED-Anlage wurde von einem gewissen Steve Molans konzipiert, dessen Unternehmen Infinity Illuminations auf LED-Schmankerl spezialisiert ist.

Die Heckleuchten, in deren Innerem Mikrospiegel zum Einsatz kommen und so für den Unendlichkeitseffekt sorgen, werden von einem Blueghozt-Modul kontrolliert, das stufenlos regulierbare Beleuchtung ebenso erlaubt wie eine Koppelung an das Sound-System des R 32 Skyline. Als besonderen Appetithappen hat Molans es sich nicht nehmen lassen, seine Lichtanlage an einen umgerüsteten Controller aus der guten alten NES-Ära anzuschließen, und das Teil darüber zu steuern.

Ein faszinierender Umbau – aber hinter ihm fahren wollten wir nicht, das dürfte bei Nacht für arge Migräne sorgen.