Umfrage unter Autobesitzern: BMW-Eigner sind die schlimmsten Fahrer – Mythen und Vorurteile machen wohl vor niemandem Halt. Das gilt auch für den Straßenverkehr, wo immer wieder bestimmte Behauptungen über bestimmte Fahrertypen die Runde machen. Insbesondere Audi-, Mercedes- und BMW-Fahrer sollen rücksichtslose Rüpel sein. Eine neue Umfrage unterfüttert diesen Eindruck mit Statistiken. Alles bloß Neid?

Durchgeführt wurde die Befragung von dem Fahrzeug-Finanzierer „Moneybarn“ in England. Der ließ im April 4000 Personen befragen, wer ihrer Meinung nach „die schlimmsten Autofahrer auf der Straße“ seien. 39,1 Prozent der Befragten betonten dabei, dass sie ein großes Problem mit BMW-Fahrern haben.

Entsprechend eindeutig der Schluss des Berichts:

„Es zeigt sich, dass sich BMW-Fahrer eine unmissverständliche Reputation aufgebaut haben, daher auch der Witz, dass BMWs mit eingebauter Vorfahrt ausgeliefert werden. Und um zu verdeutlichen, wie der Rest der Öffentlichkeit über sie zu denken scheint, zeigt eine schnelle Internetsuche nach dem Begriff ‚Warum sind BMW-Fahrer...‘, dass Google Ergebnisse wie ‚so verhasst‘, ‚so arrogant‘ und ‚Idioten‘ vorschlägt“, so das vernichtende Fazit.

Auf Platz 2 der Autofahrer in der Umfrage: Audi-Besitzer mit 14,1 Prozent. In der Umfrage heißt es: „Mit dem Ruf des Drängelns sind die Besitzer dieser deutschen Autos deutlich besser dran als die von BMWs, obwohl sie immer noch deutlich unter den Fahrern sind, die uns am meisten nerven.“ Die Fahrer „weißer Kleinlaster“ schafften es immerhin auf 7,9 Prozent der Abstimmung.

Die beiden Schlusslichter der Top 5:

Range-Rover- und Ford-Besitzer, auf die jeweils 4,6 beziehungsweise 4,2 Prozent entfielen. Der Bericht konstatiert very british: „Vielleicht gibt ihre erhöhte Position Range-Rover-Fahrern ein Gefühl der Berechtigung auf den Straßen, oder vielleicht ist das nur ein unfaires Klischee jener von uns, die unter SUV-Neid leiden?“

Quelle: ladbible.com