Neuregelung für Auto-Verbandskasten ab Februar 2023 – Bis Ende Januar haben Autofahrer noch Zeit, ihren Verbandkasten aufzurüsten. Spätestens dann gehören Mund-Nasen-Bedeckungen verpflichtend in den Erste-Hilfe-Bestand des Wagens und anderer Fahrzeuge. Bisher befinden wir uns hier in einer Übergangsfrist.

Anfang 2022 wurde die DIN 13164 für den Kfz-Verbandkasten neu gefasst und beinhaltet nun auch zwei Corona-Masken. Eine Übergangsfrist wurde festgelegt, die im Januar 2023 endet. Wer dann keine Masken im Verbandskasten hat, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Bei den Masken kann es sich entweder um OP-Masken oder FFP 2-Masken handeln, zumindest aber sind OP-Masken Pflicht, wie ein Artikel von „Fit for Fun“ erläutert.

Sie dienen demnach dem Eigen- und Fremdschutz bei Unfällen

Bis zum 31. Januar 2023 dürfen noch Verbandkästen nach der bisher gültigen Norm gekauft und mitgeführt werden. Unklar ist, in welcher Form sich Auswirkungen auf die Novellierung der StVZO ergeben. Darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Bislang gilt: Fehlt etwas im Auto-Verbandkasten, wird dies mit einem Bußgeld von fünf Euro geahndet. Ist gar kein Kasten im Auto, droht dem Fahrer ein Verwarnungsgeld von bis zu zehn Euro.

Denn das Mitführen eines Verbandkastens im Auto, Lkw, Bus oder dem Atv ist in der Bundesrepublik Pflicht. Die DIN-Norm 13164 für die Kästen wurde 2014 verbindlich, seitdem dürfen nur noch Verbandskästen verkauft werden, die dieser Norm entsprechen. Auch nach dem Ende der Corona-Pandemie soll das Mitführen von Masken im Fahrzeug Pflicht bleiben.

Kritik an der Maßnahme kommt vom ADAC

Eine Sprecherin des Automobilclubs wörtlich: „Regelungen finden dann die Akzeptanz der Menschen, wenn sie nachvollziehbar sind und der Regelungsbedarf erkennbar ist.“. Die Maske werde von den Menschen während der Pandemie zwangsläufig mitgeführt, da sie spätestens beim Tanken oder Einkaufen benötigt werde. Nach Überwindung der Pandemie erschließe sich der Sinn hingegen kaum.

Quelle: fitforfun.de