Für echte Autonarren gibt (gab?) es lange Zeit nur ein TV-Format der Wahl: „Top Gear“. Wenn wir „Top Gear“ sagen, meinen wir natürlich die Folgen der Ära Clarkson, Hammond, May – das neuere Format ist unserer bescheidenen Meinung nach okay, kann sich aber nicht mit dem legendären Irrsinn aus dieser Zeit messen. Man nehme nur dieses komplett irre „Rennen“ zwischen einem Rennwagen und einer Athletin. Wunderbarer Wahnsinn.

Auf dem Top Gear Festival in Sydney wollte Clarkson sich mit der Frage auseinandersetzen, wer auf einem 16-Meter-Drag-Race die bessere Beschleunigung abgibt und das Rennen macht: Der Nissan GT-R, der mit seiner Power seinerzeit als eines der schnellsten und reaktivsten straßentauglichen Fahrzeuge galt – oder eine durchtrainierte Athletin auf der Höhe ihres Könnens und ihrer Fitness?

Für Clarkson musste es der Nissan GT-R sein, ist der Mann doch selbst Fan des Fahrzeugs und seiner Fähigkeiten. Als Gegnerin wählte er sich Michelle Jenneke aus – die australische Hürdenläuferin ist nicht nur für ihre fröhliche Art und ihren Aufwärmtanz bekannt, sondern wird allenthalben auch wegen ihres tollen Aussehens zu den attraktivsten Athletinnen der Welt gezählt. Wer wohl das Rennen machte? Seht selbst.