Tesla-Tank: Tüftler verwandeln Stromer in Kettenfahrzeug – So ein Tesla kann für Elektroauto-Fans eine feine Sache sein, gelten die Fahrzeuge des Pioniers doch als pfeilschnell und mit großem Funktionsumfang gesegnet. Lässt sich an so einem Stromer aus den USA noch etwas verbessern? Sagen wir‘s mal so: Die ganze Kraft der Elektromotoren lässt sich vortrefflich zweckentfremden. Etwa, indem man einen Kettenantrieb für das E-Auto ersinnt.

Bis der sogenannte Cybertruck erscheint, dürften noch etliche Kilowattstunden durch die Antriebsstränge von Elektroautos fließen – einen Gelände-Tesla sah man bis dato noch nicht (offiziell). Doch bekanntermaßen kommt man auf Ketten durch jedes noch so widerspenstige Terrain. Dachten sich auch die „Real Life Guys“. Die findigen Tüftler aus Deutschland mit ihrem erfolgreichen YouTube-Kanal liehen sich kurzerhand vorgeblich den Tesla eines Freundes für ihren Umbau.

Was sie planten, verrieten sie ihm allerdings nicht – ebenso wenig wie die Tatsache, dass sie natürlich nicht wirklich seinen Wagen zweckentfremdeten …

1,3 Tonnen wiegt alleine eine der Ketten, welche im Verlaufe von vier Wochen Planung und Arbeit an den Tesla montiert werden sollten. Dazu fungierte ein verschweißtes Stahlgerüst, welches den jeweiligen Ketten als Aufhängung dient. Es folgte ein wuchtiges Zahnrad, das letztlich die Kraft der Motoren an die Konstruktion übertragen sollte. Auch das Ritzel der „Real Life Guys“ ist eine eigens erstellte Montage aus massiven Metallbauteilen.

Doch damit nicht genug: Für die nötige Geländetauglichkeit sorgt eine Anordnung von zwölf Stoßdämpfern, welche die Konstruktion mit der Kette zugleich auf Spannung hält. Es folgt im Video ein erster Testlauf der Anlage, bevor sich das Team an den Bau der spiegelgleichen zweiten machte. Nach getaner Arbeit wird der Tesla auf einen Palettenstapel gefahren, damit er die nötige Höhe für den Anbau der beiden Kettenwerke hat. Gesamtgewicht der finalen Konstruktion: sechs Tonnen.

Wann sich wohl Elon Musk bei den Jungs meldet?