Elon Musks Tesla Roadster der ersten Generation ist jetzt auf dem Weg zum Mars, dank der Weltraumrakete SpaceX Falcon Heavy. Der kirschrote Roadster hat auch einen Begleiter auf dem Fahrersitz, „Starman“, der fortwährend David Bowies „Space Oddity“ zuhört. Es klingt alles so nerdig, aber auf eine lächerlich coole Art und Weise.

Entgegen der Behauptungen Musks, dass der Roadster zum Mars-Orbit und dann zum Asteroidengürtel unterwegs sei, glauben Wissenschaftler das nicht. Laut Live Science sind riesige Weltraumfelsen nicht das größte Problem des Roadsters. Die Strahlung ist es. William Carroll, Chemiker und Molekularexperte an der Indiana University, ist überzeugt, dass ohne den Schutz der Erdatmosphäre und des Magnetfelds die nichtmetallischen Bestandteile des Roadsters buchstäblich durch Strahlung auseinandergerissen werden: „Alle organischen Stoffe werden durch die verschiedenen Arten von Strahlung, auf die man treffen wird, abgebaut“, so Carroll.

Glücklicherweise überlebte der Tesla Roadster die Strahlungsdusche, die er beim Verlassen der Erdumlaufbahn erhalten hatte. Grundsätzlich wird das Auto sehr wahrscheinlich in einem Jahr auf sein blankes Metall reduziert werden. Selbst das übriggebliebene Metall wird aufgrund von Mikrometeoroiden, die zweifellos auf seiner Oberfläche auftreffen werden, nicht so vertraut aussehen.

Ein anderer Wissenschaftler, der für den Artikel interviewt wurde, stimmt größtenteils mit Carroll überein, hält es aber für möglich, dass der Tesla ein bisschen länger als ein Jahr überleben kann. Es könnte jedoch in einem einzigen Augenblick zu einem abrupten Ende kommen, sollte ein größerer Asteroid einen direkten Treffer landen.

Quelle: carbuzz.com