Forderung wegen Energie-Krise: 100 km/h Tempolimit auf Autobahnen soll kommen – Bereits vor Monaten sorgte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) für Diskussionen, als sie eine Geschwindigkeitsbegrenzung von unter anderem 100 km/h auf deutschen Autobahnen forderte. Damals wurde dies noch damit begründet, sich mit einem Tempolimit von Energie-Importen aus Russland unabhängiger zu machen.

Nun meldete sich die DUH erneut zu Wort und fordert einmal mehr ein temporäres Tempolimit von maximal 100 km/h auf Autobahnen, um so kurzfristig auch Millionen Tonnen von CO2 einsparen zu können. Dieser Vorschlag würde die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf vorerst zwei Jahre begrenzen. Mit dieser Maßnahme könne laut der Deutschen Umwelthilfe die Bundesregierung den propagierten Klimaschutzzielen ein stückweit näher kommen.

Einsparungen von bis zu 10 Millionen Liter Benzin und Diesel

Der Bundesgeschäftsführer der DUH Jürgen Resch erklärte: „Dies wäre sogar mit dem Koalitionsvertrag vereinbar, der nur ein generelles Tempolimit ausschließt. Nach einem Jahr sollte dann untersucht werden, wie hoch die Zustimmung der Menschen für eine dauerhafte Weiterführung nach den zwei Jahren aussieht.“

Laut der DUH würde man mit ihrem Vorschlag von Beginn der Maßnahmen an bis zu 10 Millionen Liter Benzin und Diesel sparen können. Gleichzeitig würde man mit einem Tempolimit von maximal 100 km/h auf Autobahnen 9,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Doch das war noch nicht alles, so beinhaltet der Appell nach einem neuen Tempolimit nicht nur die Autobahnen.

„Nicht mehr rasen zu dürfen, ist ein kleiner Einschnitt verglichen mit dem Nutzen.“

So fordert die Deutsche Umwelthilfe ebenfalls ein Tempolimit außerorts von 80 km/h sowie ein Tempolimit innerorts von 30 km/h. Bereits Anfang des Jahres sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch zu der Tempolimit-Forderung: „Nicht mehr rasen zu dürfen, ist ein kleiner Einschnitt verglichen mit dem Nutzen.“

Quelle: n-tv.de