Wer sich in ein Auto setzt, der begibt sich auch immer in Gefahr. Natürlich liegt das nicht daran, dass man selber schlecht fährt, sondern immer an der Dummheit der anderen, mit denen man gezwungen ist, die Straße zu teilen. Und da diese ja nun mal immer voller werden, wäre es schon schön, sich in seinem Gefährt sicher fühlen zu können. Doch welches Auto schützt euch im Falle eines Unfalles am besten?

Genau das wollte das Verkehrssicherheitsinstitut der US-Versicherer (IIHS) wissen, und wertete das Todesrisiko in häufig gekauften Autos aus den Modelljahren 2008 bis 2011 aus. Dafür bediente man sich tatsächlicher Unfalldaten und rechnete im Sinne der Vergleichbarkeit auf jeweils eine Million zugelassener Fahrzeuge hoch.

Wenig überraschend war die Todesrate bei den preiswerten und kleinen Stadtflitzern am höchsten, da so eine Knutschkugel vom Konzept her nicht den gleichen Schutz bieten kann wie ein Panzer. Am schlechtesten schnitt hier der Kia Rio mit 149 Toten auf eine Million zugelassener Fahrzeuge ab. Mit dem Chevrolet Camaro findet sich jedoch auch ein Musclecar in der Liste ganz oben wieder, dicht gefolgt vom Ford Focus und dem Mazda 6.

Die Sieger hingegen sind über alle Klassen hinweg Allrad-SUVs.
Wer zum Beispiel einen Mercedes GL, Volvo XC90, Lexus RX 350, Audi A4 mit Allrad oder einen Kia Sorento lenkt, der kann ganz beruhigt sein: Nicht ein Fahrer kam in diesen Modellen ums Leben. Das ist umso interessanter, wenn man bedenkt, dass die Nummer vor einer Dekade noch ganz anders war. Da galten SUVs, aufgrund ihrer Neigung umzukippen, als besonders gefährlich. Der Schleuderschutz ESP hat, was das betrifft Wunder gewirkt.

Insgesamt konnten die Wissenschaftler im Zuge der Studie einen deutlichen Rückgang der Todesfälle attestieren. Bei einer Auswertung im Jahre 2009 kamen im Schnitt noch 48 Fahrer ums Leben, 2012 waren es lediglich 28. Auch Autos, in denen niemand ums Leben kam, habe es vor einigen Jahren noch nicht gegeben.

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Quelle: n-tv