Fragt man 100 Autofahrer, wer denn im Straßenverkehr die größten Rabauken je nach Automodell sind, erhält man nur selten 100 verschiedene Antworten, so scheint es. Stattdessen ist oft die Rede von der „eingebauten Vorfahrt“ bei Mercedes- oder BMW-Fahrern. Doch stimmt das auch? Eine neue Umfrage aus Großbritannien enthüllt die größten Verkehrsrowdys – und welchen Wagen sie in der Regel fahren. Diese wurde von der „Jennings Motor Group“, einem britischen Autohändler, in Auftrag gegeben.

Tatsächlich befinden sich BMW-Fahrer ganz weit vorne in der Rangliste der Fahrer mit der schlechtesten Reputation: Ganze 42,7 Prozent der Umfrageteilnehmer beider Geschlechter verbinden schlechtes Benehmen im Straßenverkehr wie Hupen, Drängeln oder Rasen mit dieser Marke. Auch wenn es um das fahrerische Können geht, liegt BMW im Negativen ganz vorne: 21,3 Prozent der Befragten halten BMW-Fahrer für die allgemein schlechtesten Autofahrer überhaupt. Auf den Kia entfiel hingegen nur 1 Prozent, auf Audi und Ford 6,3 bzw. 5,9 Prozent.

Auch mit dem Klischee der Frau als schlechte Autofahrerin wurde gehörig in der Umfrage aufgeräumt, gerade mal 11 Prozent der befragten Männer halten ihre weiblichen Pendants für miese Autofahrer. Die befragten Frauen gaben zu, am Steuer auf Nummer sicher zu setzen, 62,7 Prozent fahren lieber „besonders vorsichtig“ und haben noch nie ein illegales Manöver am Steuer durchgeführt. Dies konnten nur 48 Prozent der Männer von sich behaupten.

Den Frauen ein besonderer Dorn im Auge: Rentner am Steuer. 9,3 Prozent der befragten Damen gehen sogar so weit, Pensionären den Führerschein entziehen zu wollen. Doch nichts und niemand anderes ist laut den Umfrageergebnissen so unbeliebt wie BMW-Fahrer: Sie tragen also das Mal der Schande, die unbeliebtesten Autofahrer zu sein, die am meisten Gebrauch von ihrer Hupe und „eingebauter Vorfahrt“ machen.

Quelle: express.co.uk