Autofahren gehört zu den Dingen, die man aus Überzeugung tut. Mit Logik hat das nicht viel zu tun. Anders ist es nicht zu erklären, dass wir Deutschen trotz immer neuer Studien, welche uns die Unwirtschaftlichkeit unseres liebsten Kindes vor Augen führen, lieber selber am Steuer Platz nehmen, als uns fahren zu lassen. Daran werden wohl auch die nun dargelegten Ergebnisse einer Studie des Verkehrsclub Deutschland nichts ändern.

Dabei wurden Fernbusse, Autos und Züge als Reisemittel verglichen. Wer nach den jüngsten Ereignissen der Bahn nicht mehr vertraut, ist demnach mit den Bussen tatsächlich gut beraten. Zwar können die langen Lümmel, was die Fahrzeit betrifft, nicht immer mit Zügen oder dem eigenen PKW mithalten, sind aber grundsätzlich umweltschonender und vor allem günstiger als Schienenverkehr und Auto. Eine Reise von Hamburg von Köln beispielsweise kostet mit der eigenen Kiste sechsmal so viel, wie mit dem Fernbus, wobei hierbei auch Kosten für Versicherung und Reparaturen mit eingerechnet wurden. Die natürlich nicht anfallen, wenn man sich kutschieren lässt.

So oder so schneidet das Auto in der Studie in allen Kategorien mit Abstand am schlechtesten ab, außer wenn man nach der Beliebtheit fragt. Gut 80 Prozent der Bundesbürger bevorzugen ihr eigenes Fahrzeug für Fernreisen, womit sich der Kreis zur Einleitung schließt.

Quelle: Focus.de