In Deutschland gibt es jährlich 3.500 Verkehrstote zu beklagen! Die meisten davon sind Opfer von Rasern, oder selber welche. Doch auch ohne gleich einen Unfall zu provozieren zählt die gemeine Geschwindigkeitsübertretung wohl zu den häufigsten Delikten im Straßenverkehr. Zehn Stundenkilometer mehr gelten schließlich schon fast als Standard. Doch für viele bleibt es eben nicht dabei. Und genau deshalb fordern Politiker nun deutlich höhere Strafen!

    
Allen voran Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), der Raser in Zukunft ordentlich zur Kasse bitten möchte. Und das bereits bei deutlich geringeren Vergehen. Die bisherige Höchstgrenze für Bußgelder liegt bei 680 Euro. Für den Innenminister ist das viel zu wenig!

„Wer 20, 30 oder noch mehr km/h zu schnell fährt, muss eine Strafe zahlen, die im Bereich von 1000 Euro liegt“, verlangt Pistorius und verweist gegenüber der Osnabrücker Zeitung auf die eingangs erwähnte hohe Zahl an Opfern.

Dabei solle nun nicht unbedingt derjenige bestraft werden, der „mal 60 in der 50er-Zone fährt“, sondern vor allem der Typ Autofahrer, der gerne mal mit 180 Sachen durch eine Baustelle brettert!

Noch ist nichts beschlossen, doch das Land Niedersachsen möchte die Forderung als Antrag beim aktuell stattfindenden Treffen der Innenminister einbringen. Wir halten euch auf dem Laufenden!