Straßenrakete: Der neue 2021er Nissan GT-R Nismo – Es ist eine Sache, die wunderschönen, ästhetisch aufbereiteten Videos eines Herstellers zu sehen, wenn er seinen neuesten automobilen Streich der Weltöffentlichkeit präsentiert. In Superzeitlupe und schillernden Details, mit Überblendeffekten, Lens Flare und rasantem Schnitt bekommen wir das Idealbild eines Wagens zu sehen. Doch den guten alten Rundgang eines echten Kenners toppt das nicht. Kurz: Hält Nissans 2021er-Update des GT-R Nismo, was es verspricht? Atemberaubende Beschleunigung inklusive?

Die neue, extremste Edition des Nissan GT-R ist der Nismo: Einer der Sportwagen mit dem wohl höchsten Wiedererkennungswert, woran seine eindeutige Form ebenso wie sein Sound nicht unschuldig sein dürften. Ein Biturbo-V6 mit 3,8 Litern Hubraum arbeitet unter der Haube des Nismo, der dem Leichtgewicht mächtige 608 Pferdestärken sowie ein Drehmoment von 650 Nm verleiht. Stramme Eckdaten, mit denen der GT-R Nismo einer wahren Rakete in Sachen Beschleunigung gleichkommen dürfte.

So sichert Nissan Werte zu, die den Nismo in gerade einmal 2,5 Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer katapultieren sollen. Doch kann ein solches Versprechen in der Realität eingehalten werden? Lohnt sich das Upgrade gegenüber dem „normalen“ Nissan GT-R (Prestige), wenn der Nismo mit umgerechnet 209.000 Euro zu Buche schlägt und damit doppelt so teuer ist?

Der erfolgreiche YouTube-Kanal „carwow“ hat den GT-R Nismo mal in sämtlichen Belangen näher in Augenschein genommen – und auch das Beschleunigungsversprechen getestet. Das Ergebnis weiß zu überraschen.