Spritpreise: Die Kosten beim Tanken steigen weiter – Die Zeiten für Autofahrer an den Tankstellen Deutschlands sind seit Monaten alles andere als rosig, wenn es um die Spritpreise geht. Auch für die kommende Zeit ziehen dunkle Wolken auf. So hat der ADAC aktuell ausgewertet, dass die Preise für Benzin und Diesel seit nunmehr 14 Wochen stetig gestiegen sind.

Auch wenn es in der Vorwoche leicht zurückging, so günstigen Sprit wie noch im Dezember 2020 wird man vorerst nicht sehen. ADAC-Pressesprecher Andreas Hölzel gegenüber „Focus“, zu den Faktoren, die die Preise bestimmen: „Der Ölpreis ist nach dem coronabedingten Absturz im Vorjahr schrittweise wieder auf das alte Niveau gestiegen. Zudem wurde die Mehrwertsteuer zum 1. Januar auf die altbekannten 19 Prozent angehoben und zum Jahreswechsel wurde eine CO2-Abgabe auf die Kraftstoffe eingeführt.“
 
Stellenweise zahlen Autofahrer an Tankstellen auf deutschen Autobahnen über 1,65 Euro für einen Liter Benzin. Andreas Hölzel: „Wir beobachten seit November einen Preisanstieg von etwa 22 Cent beim Benzin und etwa 26 Cent beim Diesel.“

Aktuell ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die Spritpreise in Deutschland sinken werden. Zwar können Preise sukzessive immer mal wieder nachlassen, aber eine langfristige Preissenkung wird man vorerst als Autofahrer nicht genießen können. Insbesondere zu den kommenden Ostertagen wird mit satten Spritpreisen gerechnet.

Ein weiterer Grund, wieso es teuer an der Tanksäule bleibt, sind diverse Ölproduzenten, die das Angebot absichtlich verknappen. Was allerdings auch an der geringeren Nachfrage liegt. Aber so wird es eben nicht zu Ramschpreisen an den Tankstellen kommen.

Quelle: focus.de