Sechsrad-SUV für den Untergang: Jay Leno zeigt Apocalypse Hellfire 6x6 – Nennt ein Hersteller/Tuner ein Fahrzeug Apocalypse Hellfire 6x6, dann ist das ein Brocken von einem Statement, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Haben wir es hier mit einem apokalyptischen Höllenfeuer zu tun, oder zündet das brachiale Schwergewicht leistungstechnisch eher auf kleiner Flamme? Mitnichten, wie der Promi-Test zeigt.

Der frühere Late-Night-Talker Jay Leno ist ein begeisterter Autosammler. Der weltbekannte Autonarr betreibt schon seit längerem einen erfolgreichen YouTube-Kanal: Auf „Jay Leno's Garage“ tummeln sich nunmehr über 3,2 Millionen Abonnenten (Stand: Ende August 2021). Die wohnen Episode für Episode begeistert bei, wenn Leno Oldtimer, Einzelstücke und ausgefallene Boliden präsentiert.

Irgendwo noch ein Rest Gladiator

In dieser Episode ist das eben der Apocalypse Hellfire 6x6. Apocalypse Manufacturing ist ein Unternehmen mit Sitz in Ford Lauderdale (Florida, USA). Chef Joseph Ghattas lässt es sich nicht nehmen, Jay Leno den feurigen Koloss höchstpersönlich vorzustellen. Der Gigant basiert lose noch erkennbar auf dem Chassis des Jeep Gladiator, erhielt aber eine maßgeschneiderte dritte Achse.

Er steht auf markigen 40-Zöllern und verdankt Vortrieb und brutalen Sound einem leicht getunten V8 vom Typ Chevy LS3 mit 6,3 Litern Hubraum, der etwas mehr als 500 Pferdestärken in Asphalt und Gelände stemmt. Wem das nicht genügt, der entscheidet sich für eine Variante mit über 700 PS dank der legendären „Hellcat“, jenes berühmten V8, den neben anderen Spezialfirmen auch Apocalypse auf Kundenwunsch verbaut.

Zombie-Apokalypse kann kommen

Ghattas räumt offen ein, dass Teile des Fahrzeugs wie auch sein Kevlar-Lack von Teslas „Cybertruck“ inspiriert sind. Beachtliche Bauzeit für so einen Offroad-Brummer nach Kundenwunsch: gerade einmal drei Wochen, maximal. 79 Personen aus aller Welt haben sich zum Stand des Artikels einen Apocalypse Hellfire 6x6 gegönnt – die wenigsten davon fahren Ghattas zufolge offroad. Leno gegenüber attestiert der Apocalypse-Boss augenzwinkernd:

„Irgendwann gehen sie damit ins Gelände. Aber ist das ihr tägliches Ding? Nein. Meistens wird er benutzt, um sie vor Zombies zu schützen.“ 190.000 US-Dollar, also umgerechnet rund 161.000 Euro, kostet der Panzer für den Weltuntergang. Oder man hat Glück und weilt genau dann in Ford Lauderdale – falls ja, wisst ihr jetzt, wohin ihr euch durchschlagen müsst.

Quelle: carscoops.com