Tieferlegen geht nicht: Subaru fährt nur 2,5 cm über dem Boden – Extreme Fahrzeug-Modifikationen mögen in der Tuning-Welt vielleicht nicht immer an der Tagesordnung sein, kommen aber vor. Selten jedoch dürften sie so weit gehen, der Term „extrem“ so berechtigt sein, wie in diesem Fall: Denn dieser Subaru BRZ wurde so tief gelegt, so stark umgebaut, dass es mit seiner Fahrleistung nicht mehr weit her sein dürfte. Auch der Anblick dürfte für manche Natur gewöhnungsbedürftig sein.

Was dem einen ein fantastischer Umbau mit einmaliger Ästhetik, dürfte anderen aufgrund des extremen Neigungswinkels der überbreiten Räder und dem nur einen Zoll – also rund 2,5 Zentimeter – über dem Asphalt schwebenden Unterboden eine Spur zu extrem sein. Die Stoßdämpfung ist dabei laut einem Bericht des Magazins „Carscoops“, welches den Wagen in den Weiten des Netzes aufspürte, statisch.

Steuern – ja, manövrieren – dürfte aufgrund der Radstellung nur bedingt möglich sein.

Der Schöpfer dieses Fahrzeugs nennt sich Aquilla und lebt in Hawaii. Laut den Schilderungen seines Erschaffers fußt dessen BRZ auf drei Ideen, allesamt Trends aus Japan: Shakotan, Fahrzeuge mit extremer Tieferlegung und breiten Reifen. Der zweite Einflussgeber nennt sich Onikyan oder „Dämonensturz“, womit die Extremwinkel gemeint sind. Den dritten Trend bilden die sogenannten Bosozoku.

Darunter versteht man laut „Carscoops“ Fahrzeuge mit besonders breiten Frontspoilern, die an die Tellerlippen-Schmuckstücke bestimmter Stammesgesellschaften in Afrika erinnern, sowie enorm langen Auspuffrohren, die noch dazu winklig abstehen. Die niedrige Aufhängung der 12 Zoll breiten Vorder- beziehungsweise 13 Zoll breiten Hinterräder tut ihr übriges. Räder, die dem Besitzer zufolge auf ihren Seitenwänden rollen.

Um das ganze Konstrukt noch irgendwie gegen Stöße zu dämpfen, kommen übrigens keine Federn oder Gasdruck zum Einsatz, sondern Eishockey-Pucks …

Quelle: carscoops.com