So ein Fahrsicherheitstraining ist eine nützliche Sache, von der so gut wie jeder profitiert. Nicht nur für Taxifahrer oder andere Leute, die aus beruflichen Gründen verpflichtend zum Transport von Menschen oder gefährlichen Gütern daran teilnehmen müssen – auch für Privatleute kann so etwas sehr nützlich sein. Allerdings nicht, wenn man es so macht wie in dem nun folgenden Video. Andererseits: So einen Crash mal mitzuerleben, nützt auch was.

Vollgas im Rückwärtsgang und dann eine Kehrtwende mit 180 Grad – solche Sachen kennt man aus Actionfilmen Marke M.I., Bourne oder Bond. Und eben vom Fahrsicherheitstraining. Das stand in diesem Fall von der russischen Militärpolizei und läuft nicht ganz so, wie die Herren sich das erhofft hatten. Denn für eine solche Aktion braucht man eben nicht nur fahrerisches Können, sondern eben auch einen Wagen, der das Ganze mitmacht.

Ausweichmanöver gegen Raketen

Dieser Lada Vesta erfüllte diese Bedingungen ganz offenkundig nicht, weder Radaufhängung noch Chassis schienen nach Sichtung dieses Videos für solche Belastungstests ausgelegt zu sein. Hinzu kommt ein scheinbar ziemlich hoher Schwerpunkt. So kommt es zu dem Resultat, dass wir im Video erleben. Besonders unangenehm:

Das Ganze fand während einer Vorführung der russischen Militärpolizei statt und wurde wohl deswegen extra mit einer Drohnenkamera gefilmt. Die arbeitet normalerweise im Geleit von Konvois und Transporten, um für Sicherheit zu sorgen – und besagtes Manöver dient dazu, einem Beschuss mit einer Boden-Boden-Rakete auszuweichen. Sagen wir mal so: Getroffen hätte die in diesem Fall tatsächlich nicht…

Quelle: carscoops.com