Russen-Offroader SHERP vs. US-Megatrucks: Schlamm-Schlacht am „Bounty Hole“ – Solltet ihr nicht zu den Mega-Offroad-Fans gehören, besteht ein gewisses Risiko, dass die Überschrift Verwirrung stiftet. Nachvollziehbar, denn vor dem Verfassen solcher Artikel für ein Männer-Portal wusste der Autor dieser Zeilen jedenfalls nichts mit Wörtern wie SHERP oder Bounty Hole anzufangen. Doch ein Blick in das Video schafft rasch Klarheit – und unterhält.

Schon vor einiger Zeit durfte euch MANN.TV vom SHERP berichten. Den Artikel findet ihr hier. Wer keine Lust hat, sich das Teil noch mal durchzulesen, oder ohnehin zu den Eingeweihten gehört, dem servieren wir in den nun folgenden Zeilen eine Kurzfassung.

Der SHERP:

Ist ein Extrem-Geländewagen. Dieses Fahrzeug russischer Bauart erklimmt nahezu jedes Hindernis, hat eine enorme Reichweite, ist schwimmfähig – kurz: der SHERP meistert alle Geländetypen, kann für Rettungseinsätze in der tiefsten Arktis genauso genutzt werden wie für Jagdausflüge im Dschungelschlamm des australischen Outbacks.

Damit wäre das geklärt. Thema zwei, das „Bounty Hole“, bezeichnet eine mit Wasser und Schlamm gefüllte Grube bei Offroad-Wettbewerben hochgezüchteter Dieselfahrzeuge. Die Herausforderung: die ganze Strecke durch den tiefen Schlamm-Pool zu meistern, ohne im wahrsten Sinne des Wortes mit Truck oder Pick-up abzusaufen.

Dominant am Bounty Hole

Das Besondere am SHERP: Sein Dieselaggregat mit knapp anderthalb Litern Hubraum hat gerade mal rund 45 PS – schaut man sich einige der Titanen im Video an, dürften die locker das zehn- bis zwanzigfache in den Grund stemmen. Doch der russische Offroad-Virtuose hat eine alles andere als geheime Waffe deutlich sichtbar im Gepäck:

Nämlich Ballonreifen, nahezu unzerstörbar, die ihm die erwähnte Schwimmfähigkeit gewähren. Damit vollbringt das kompakte Gelände-Ass, woran in diesem Video Monster Trucks scheitern – Zeit für eine Spritztour im Bootsformat auf dem Bounty Hole bleibt da auch.