Um Autonarren mit dickem Portemonnaie davon zu überzeugen, ihr Geld in Elektromotoren zu investieren, muss viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die meisten trauen den Stromfressern noch nicht so ganz über den Weg und befürchten wohl, dass ihnen beim Fahren der Penis schrumpft. Die Autobauer von Tesla wissen um diesen Umstand und schicken deshalb das neue Model S P100D an den Start, um zu beweisen, wie viel Power in so einem Elektromotor stecken kann.

Laut den vollmundigen Angaben des Herstellers handelt es sich dabei nämlich um nicht weniger als das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt. Große Worte, die man publikumswirksam auf einer Rennstrecke unter Beweis stellen möchte. Natürlich reicht es dabei nicht, gegen irgendeine lahme Seifenkiste anzutreten. Da muss schon ein Gegner her, der auch etwas auf dem Kasten hat. Warum also nicht gegen einen der Inbegriffe traditioneller Supercars überhaupt: den Lamborghini Huracán.

Nun werden viele von euch sicherlich denken, dass so ein Elektrorasierer nicht die geringste Chance gegen einen italienischen Stier hat. Dank einer neuen 100 kmH-Batterie beschleunigt der Tesla-Luxus-Flitzer allerdings von 0 auf 100 in gerade mal 2,7 Sekunden und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h bei einer maximalen Reichweite von 613 Kilometern. Wie das Rennen ausgeht, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht. Aber lasst euch gesagt sein: Es wird verdammt knapp!

Quelle: autorevue.at