Der Lamborghini Huaracán: ein Geschoss mit der Power von satten 620 Pferdestärken. Der Nachfolger des Gallardo erreicht damit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 340 km/h, während die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 9,9 Sekunden erfolgt. Ein Traumauto also, aber auch eine Bestie, die erst mal gezähmt werden will. Ein Kunststück, das bei weitem nicht jedem gelingt!

Dummerweise ermächtigt so ein Führerschein aber jeden, eine solche Höllenmaschine zu fahren! Der einzige Faktor ist letzten Endes, ob man genug Geld hat, sich so ein Teil zu leisten. Das heißt dann aber natürlich noch lange nicht, dass man damit auch umgehen kann! Weder mit dem Geld noch mit dem Auto. Vermutlich sogar ganz im Gegenteil!

Und was geschehen kann, wenn man sich beim Zureiten eines Kampfstieres überschätzt, zeigt das folgende Video.

Der Fahrer des Wagens peitscht den Motor bis zum Anschlag hoch, rast mit einem Höllentempo über die Autobahn und erreicht dabei bis zu 334 km/h … bis er die Kontrolle verliert, die linke Leitplanke touchiert, die rechte durchbricht und den Huaracán in einen Entwässerungsgraben setzt. Der Fahrer kann sich und seinen Beifahrer gerade noch retten, bevor die Reste des Supersportwagens in Flammen aufgehen! Beide erleiden schwere Verletzungen, überleben jedoch wie durch ein Wunder.

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