Im Netz wird ein weiteres Mal heiß über ein „Road Rage“-Video diskutiert, wie die Verkehrsaufnahmen mit Aufreger-Themen heißen. In dem ebenso kurzen wie heftigen Clip sieht man, wie ein Mountainbike-Fahrer von einem Wagen erfasst wird. Der Angefahrene wanderte nach der Kollision ins Krankenhaus – doch viele Internet-Nutzer finden, dass er nichts anderes verdient hat. Seht euch das Video an und entscheidet selbst, ob sie mit dieser Einstellung richtigliegen.

Im Clip erleben wir den kurzen Moment der Kollision hautnah – die beiden Radfahrer Tyler Noe und Greg Goodman (der Filmer) waren auf dem Natchez Trace im Bundesstaat Tennessee unterwegs. Früher hörte diese sogenannte „Park Route“ auf den Namen „Devil’s Backbone“ und war ein Pfad der Ureinwohner. Heute führt die Straße durch drei Bundesstaaten und erlaubt den optischen Genuss von Nationalparks und Sehenswürdigkeiten an der Strecke. Doch der Zugang zu der Straße ist eingeschränkt – und viele Nutzer im Netz argumentieren, dass man deswegen dort mit Rädern nicht einmal fahren dürfe.

Sie sind der Auffassung, den Fahrer des PKW treffe daher keine Schuld, wenn er nicht mit Rädern dort rechne. Andere verurteilen das rücksichtslose und brutale Manöver des Kraftfahrers. Mehr noch, er scheint ein Mehrfachtäter zu sein: „Vor drei Stunden rammte diese Person meinen Freund Tyler Noe auf dem Natchez Trace. Hinter uns fuhr ein Zeuge, der aussagte, er hätte denselben Volvo schon letzte Woche dabei beobachtet, wie er jemand anderen zu rammen versuchte. Tyler ist im Krankenhaus, es geht ihm soweit gut. Er ist ein ZÄHER BURSCHE!“, schrieb Greg Goodman nur Stunden nach dem Unfall auf seiner Facebook-Seite.

Doch wen trifft jetzt die Schuld? Macht euch selbst ein (bewegtes) Bild von dem Vorfall …