Die Zukunft könnte in Deutschland demnächst weitaus düsterer werden, zumindest für Autofahrer. Bereits jetzt entnervt es uns, wenn wir in eine der ewigen Führerscheinkontrollen der deutschen Polizei rasseln, aber zu dem Gefühl des Ekels könnte sich auch bald Angst hinzugesellen.

Grund hierfür ist eine Änderung in der Polizeiausbildung, die in Brandenburg sogar seit 2010 durchgesetzt wird. Dort wird den Jungpolizisten bereits früh beigebracht, öfter mal nach der Dienstwaffe zu greifen. Wem jetzt die Düse geht, kann sich etwas beruhigen: Der Beamte soll damit nicht auf den Kontrollierten oder Randalierenden zielen, sondern die Waffe fest im Griff haben und mit der Mündung auf den Boden zielen.

Dies soll unter anderem für mehr Chancengleichheit für die deutschen Polizisten, aber auch für mehr Respekt sorgen. Die Knarren können aber auch als Deeskalationsmittel dienen, weil sich ein potenzieller Angreifer eine Attacke noch einmal überlegen könnte.

Wenn es also demnächst mal heißt „Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte, oder ich schieße Ihnen den Kopf von den Schultern!“, dann wundert euch nicht, sondern tut einfach, was von euch verlangt wird.

Quelle: Zeit