Plan des Bundesverkehrsministeriums: Mitführen von Schutzmasken im Auto soll Pflicht werden – Wie das Bundesverkehrsministerium kürzlich mitteilte, soll das Mitführen von Schutzmasken im Auto bald zur Pflicht werden. Dies erging aus einer Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor die „Rheinische Post“ über die Pläne berichtet hatte.

Das bedeutet, dass Autofahrer auch nach dem Ende der Coronapandemie immer mindestens zwei Mund-Nasen-Bedeckungen in ihrem Wagen dabei haben müssen.

Auf einen entsprechenden Vorschlag des Bundesverbandes Medizintechnologie hin, sehen die Pläne vor, die Masken in Zukunft dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandskastens hinzuzufügen, den mitzuführen in Pkw, Lkw und Bussen ohnehin bereits Pflicht ist.

Dazu soll die DIN-Norm Nr. 13164 angepasst werden, in der aufgelistet ist, was alles zum Teil des Notfallsets gehört.

Wie es heißt, wolle man die neue Vorgabe voraussichtlich im Zuge der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) umsetzen. Wann genau die geplante Änderung verbindlich in Kraft treten könnte, sei bislang jedoch noch unklar.

Seit 2014 dürfen nur noch Verbandskästen der DIN-Norm Nr. 13164 verkauft werden. Diese müssen Folgendes enthalten:

  • 1 Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm 
  • 4 Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm 
  • 2 Verbandpäckchen, DIN 13151-M 
  • 1 Verbandpäckchen, DIN 13151-G 
  • 1 Verbandtuch, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm 
  • 1 Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm 
  • 6 Kompressen, 10 cm x 10 cm 
  • 2 Fixierbinden, DIN 61634-FB-6 
  • 3 Fixierbinden, DIN 61634-FB-8 
  • 2 Dreiecktücher, DIN 13 168-D 
  • 1 Rettungsdecke, 210 x 160cm 
  • 1 Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145 
  • 4 Einmalhandschuhe, DIN EN 455 
  • 1 Erste-Hilfe-Broschüre 
  • 2 Feuchttücher zur Hautreinigung 
  • 1 14-teiliges Fertigpflasterset 
  • 1 Verbandpäckchen K

Quellen: focus.de , adac.de