Audi wird jetzt genderneutral – Immer mehr Unternehmen führen für ihre Betriebe die gendergerechte Sprache ein. So nun auch der Autobauer Audi, wo künftig in der Kommunikation nach innen und außen offiziell von „Audianer_innen“ die Rede ist.

„Wertschätzung, Offenheit, Verantwortung und Integrität sind die Basis unserer Unternehmenskultur, dies machen wir auch in unserer Sprache deutlich“, erklärte Personalchefin Sabine Maaßen vom Audi-Vorstand gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“.

Ihr zufolge sei gendersensibel zu kommunizieren eine Frage des Respekts und Ausdruck einer Haltung gegen Diskriminierung und für Vielfalt.

Die Regelung, welche den Beschäftigten im Hause Audi für die interne und externe Kommunikation an die Hand gegeben wurde, hat seit dem 1. März Gültigkeit, nachdem die Projektgruppe „Gendersensible Sprache“ zuvor ein Jahr lang intensiv an den neuen Richtlinien gearbeitet hat.

Das 13 Seiten umfassende Dokument mit dem Titel „Vorsprung beginnt im Kopf“ zeigt dabei mehrere Möglichkeiten auf. So seien sowohl Begriffe möglich, aus denen das Geschlecht nicht ersichtlich wird, neutrale Bezeichnungen, Partizipformen oder Passivkonstruktionen, sowie Formulierungen, die alle Geschlechter bewusst aufführen.

Die Wahl fiel dabei auf den „Gender Gap“, der sich durch einen Unterstrich auszeichnet, da das berühmte „Gendersternchen“ vor allem bei IT-Anwendungen zu Problemen hätte führen können.

Quelle: focus.de