Pkw-Neuzulassungen gehen um 35 Prozent zurück: E-Autos ziehen mit Dieselfahrzeugen gleich – Die Zulassungen von Neuwagen sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zurückgegangen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den Chipmangel und gedrosselte Produktionen. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt wurden 179.683 Pkw zugelassen – und damit knapp 35 Prozent weniger als noch im Oktober 2020.

Von Wohnmobilen und der Oberklasse abgesehen, zieht sich der Rückgang durch alle Segmente.

Insgesamt wurden seit Beginn des Jahres rund 2,2 Millionen Autos neuzugelassen – 5,2 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des in dieser Hinsicht ohnehin schon nicht besonders starken Vorjahres.

Vonseiten des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller heißt es: „Die Talfahrt des deutschen Pkw-Marktes hat sich im Oktober weiter verschärft.“

Verantwortlich dafür seien die weltweiten Produktionsengpässe, im Zuge derer auch deutsche Werke die Produktion zurückfahren mussten. Laut dem Verband der Automobilindustrie mangele es vor allem an Halbleiterbauteilen.

Mit 237.000 Autos liefen 37 Prozent weniger vom Band als im Oktober des letzten Jahres.

Darunter leidet auch der Gebrauchtwagenmarkt: In den ersten zehn Monaten wurden 5,7 Millionen gebrauchte Fahrzeuge verkauft, womit der Markt um 3,4 Prozent im Vergleich zu 2020 schrumpfte. Im Oktober betrug das Minus rund 16 Prozent.

Elektroautos erleben indes einen Aufschwung – hier ist der Anteil mit 17,1 Prozent an den Neuzulassungen für Pkw im Oktober so hoch wie nie. Batteriebetriebene Autos ziehen diesbezüglich mit den Dieselfahrzeugen gleich. Weitere 13,3 Prozent entfallen zudem auf Plug-in-Hybride.

Quelle: heise.de