Eigentlich ist es eine ganz einfache Sache: Wenn du nicht behindert bist, hat ein Auto auf dem Parkplatz für Behinderte auch nichts verloren. Menschen mit besonderen Bedürfnissen benötigen den Platz, egal ob für den Rollstuhl, oder aus welchen Gründen auch immer. Doch im täglichen Straßenverkehr erlebt man genau wie in diesem Video die Realität: Vielen Leuten ist es vollkommen egal, ob sie ihre Klitsche einfach dorthin stellen und damit Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Zugang verwehren. Zumindest in den USA ist das eine sehr dumme Idee, wie ihr im Video sehen werdet…

Denn hierzulande mag das Ganze von vielen, die so eine Arschloch-Mentalität auch noch verteidigen und etwas von wegen „nicht so anstellen“ murren, als Kavaliersdelikt betrachtet werden. Immerhin kostet es laut aktuellen Bußgeldkatalog gerade mal 35 lächerliche Euro, einen Schwerstbehinderten-Parkplatz zu blockieren, wenn man selbst überhaupt nicht eingeschränkt ist. Doch in den Vereinigten Staaten sieht man eine solche Aktion weit weniger amüsiert – und verhängt entsprechend drakonische Geldstrafen.

In dem Video begleitet jemand ein paar Ordnungshüter bei ihrer Arbeit, die Menschen in flagranti und bei den zu erwartenden dümmlichen Ausreden erwischen, warum sie mit ihrer Karre gerade einen Behindertenparkplatz blockieren. Doch im Gegensatz zu deutschen Parksündern dürfen Amerikaner für eine solche Nummer richtig tief in die Tasche langen: 880 US-Dollar, umgerechnet knapp 715 Euro, kann das Ganze kosten. Ist man auch mit dem Wagen eines Trägers einer Behinderten-Plakette unterwegs, die Person selbst aber gar nicht mit im Auto, wird die Plakette konfisziert und es fallen weitere 880 Dollar an.

1760 Dollar, um ein paar Münzen für die Parkuhr zu sparen. Nicht schlecht. Wie man in dem Clip sieht, trifft eine solche Summe Parksünder schon eher…