Stünden nicht die ganzen Zuschauer im Hintergrund, die dieses Video in die richtige Perspektive rückten, so könnte man meinen, der Panzer aus dem nun folgenden Video wäre ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg. Der satte Sound, die rohe Kraft, mit der dieses „Modell“ sich den Weg über den sandigen Untergrund bahnt – alles daran wirkt täuschend echt. Kein Wunder, stellt doch selbst dieser Nachbau schon einen Brocken dar, auf den der Begriff „Panzer“ nach wie vor zutrifft.

Der satte Sound stammt dabei aus einer Anlage, die in jedem Betrachter/Zuhörer mit satten 800 Watt durch die Gehörgänge pustet. Klaus Lüneburg heißt laut YouTube-Video der Besitzer dieses Stahlkolosses, der selbst in dieser größenreduzierten Form noch mehr als beachtliche 360 Kilogramm auf die Waage bringt. 2017, auf der Ausstellung „Intermodellbau „in Dortmund, wurde dieses Schwergewicht der Öffentlichkeit präsentiert.

Es handelt sich um den Nachbau eines „Panzerkampfwagens VI Tiger“ aus dem Zweiten Weltkrieg mit allen Schikanen. Dieses beeindruckende Modell wurde dabei im Maßstab 1:4 realisiert und zeigt eindrucksvoll, was Modellbauer schon längst wissen: Mit Spielzeug hat dieses anspruchsvolle Hobby nichts zu tun, vor solche Schauwerte haben die Götter jede Menge Arbeit und Liebe zum Detail gesetzt.