Vor zwei Jahren schloss der Opel-Mutterkonzern General Motors (kurz GM) einen Vertrag mit dem französischen Automobilhersteller Peugeot, der als Befreiungsschlag aus der großen Krise dienen sollte. Dieses Unterfangen ist aber gescheitert und bei den Kooperationsplänen wird drastisch zurückgerudert.

Ursprünglich sollten durch die Synergie Kosten reduziert werden, denn die Konzerne wollten in Kooperation Kleinwagen entwickeln. Zwar liegen derartige Pläne nun auf Eis, künftig soll allerdings bei Kleintransportern und Lieferwagen zusammengearbeitet werden.

Im Bereich des Hauptgeschäfts findet damit zwar keine Kooperation zwischen Opel und Peugeot mehr statt, dennoch erhofft man sich bis 2018 Einsparungen von etwa 1,2 Milliarden Dollar (ca. 870 Millionen Euro). Im spanischen Opel-Werk soll so der Minivan Meriva zusammen mit der entsprechenden Variante des Citroen C3 vom Band rollen, während in den französischem Peugeot-Fabriken etwa der Opel Zafira produziert wird.

Ohne finanzielle Konsequenzen bleiben die Schwankungen nicht. Die erwarteten Einsparungen in Milliarden-Höhe wurden um 40 Prozent gesenkt und die Aktien von Peugeot sind um elf Prozent eingebrochen. Peugeot sucht nun weitere Partner bei der chinesischen Konkurrenz.

Foto: © GM Company |

Quelle: n-tv