Es gibt zig Videos im Netz die zeigen, wie Autos über einen zugefrorenen See fahren und infolge einer falsch eingeschätzten Eisdicke einbrechen. Aber kaum eines zeigt, wie es danach weitergeht. Immerhin wartet man üblicherweise nicht, bis es im Frühling taut und das Fahrzeug auf den Grund des Sees sinkt, sondern macht sich die Mühe, die havarierte Karosse zu bergen. Ein mühseliges und nicht ganz ungefährliches Unterfangen, erst recht, wenn der Einsatz von schwerem Gerät aufgrund der Umstände nicht möglich ist.

Während die meisten von uns hierzulande von einer solche Situation Zeit Lebens wohl verschont bleiben dürften, und entsprechend auch keine Ahnung hätten, wie eine derartige Rettungsaktion zu bewerkstelligen ist, hat man sich in anderen Breitengrade aus der Notwendigkeit heraus zu helfen gelernt. Und so sehen wir im folgenden Clip, wie auf irgendeinem zugefrorenen See im bitterkalten Russland eine Hand voll Männer nur mit ein paar Holzbalken, Stangen, Seilen und Muskelkraft einen bis zum Dach eingesunkenen Wagen aus seinem eisigen Gefängnis befreien.

Mal wieder eine von diesen macgyveresksen Improvisations-Leistungen, die uns daran erinnern, was der Mensche auch ohne komplizierte Technologie zu vollbringen in der Lage ist. Allerdings steht dem in den Kommentaren zurecht vielfach gelobten Einfallsreichtum und der lässigen „Halt-mal-mein-Bier“-Mentalität des Bergungsteams auch ein Landsmann gegenüber, der so blöde war, die Karre im Eis zu versenken. Und so gleicht sich am Ende alles wieder aus.