Wenn so ein Auto mit einem Affenzahn unterwegs ist, wirken eine Menge physikalische Kräfte auf es ein. Klar, dass da schon mal was schiefgehen kann, es gibt nicht umsonst Fahrsicherheitstrainings. Insbesondere dann kann es schon mal krachen, wenn Amateur-Rennsportler auf dem Nürburgring unterwegs sind. Man sprach damals nicht umsonst von der „Grünen Hölle“, um die Anlage und ihre fiesen Schikanen zu beschreiben. 2017 gab es wieder mal eine ganze Menge Fahrer, die den Tücken dieser Strecke auf den Leim gingen. Einige Beispiele dafür findet man in dieser schönen Video-Zusammenstellung des YouTube-Kanals „statesidesupercars“ … 

Von einem Sonntagsfahrer spricht man immer dann, wenn es zu unrühmlichen Szenen im Straßenverkehr kommt, an denen rücksichtslose oder einen Tick zu begeisterte Verkehrsteilnehmer hinterm Steuer beteiligt sind. Andere leben solche Tendenzen zum Rennfahrer einfach fernab der Straße aus, wie es sich gehört. Zum Beispiel auf Rennstrecken, auf denen man gegen einen kleinen Obolus auch mal als Amateurfahrer so richtig auf die Tube drücken und die Sau rauslassen darf.

Dass das natürlich auch Konsequenzen haben kann, da Menschen generell immer zur Selbstüberschätzung neigen und auch gerne mal Fehler machen: geschenkt. Das Internet versorgt eine solche Haltung jedenfalls mit einer endlosen Flut unterhaltsamer – da zum Glück oftmals glücklich ausgegangener – Crashs. Unangefochten ganz weit vorne dabei: Die Nordschleife auf dem Nürburgring, die uns 2017 bestens beliefert hat und auch 2018 diesbezüglich wohl nicht im Stich lassen wird. Man kann nur hoffen, dass dabei nicht doch irgendwann jemand auf der Strecke bleibt…